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EVP statt USP

Employer Value Proposition statt Unique Selling Proposition

Wie Unternehmen die hellsten Köpfe gewinnen und halten können

 

Düsseldorf, 22. Januar 2007

 

Bis zu 20.000 € kostet es ein Unternehmen durchschnittlich, eine Position im Management zu besetzen. 18 Monate später: das teuer „eingekaufte“ Talent kündigt und sucht nach neuen Herausforderungen. Der Rekrutierungsprozess beginnt von vorne. Was ist falsch gelaufen? Untersuchungen zeigen, dass hoch qualifizierte Mitarbeiter nach maximal zwei Jahren abspringen, wenn ihre Leistungen nicht anerkannt und ihnen keine Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden. Ein ganzheitliches Talent Management System hilft Unternehmen, Mitarbeiter langfristig zu binden und Investitionen im Personalbereich zu schützen.

 

Der Verlust hochqualifizierter Arbeitnehmer liegt meist in der mangelhaften Umsetzung von Talent Management begründet: HR-Abteilungen investieren zwar verstärkt Zeit und Geld, um begabte Mitarbeiter bzw. Potenzialträger intern und extern auszuwählen. Der daran anschließende Prozess, diese Talente zu entwickeln und an das Unternehmen zu binden, wird jedoch oft vernachlässigt. Das ist ein folgenschwerer und sehr teurer Fehler. Denn gerade die hoch gebildete deutsche Elite fühlt sich ihrer eigenen Karriere stärker verpflichtet als dem Arbeitgeber und nutzt die Möglichkeiten, die der internationale Arbeitsmarkt bietet. Wenn intellektuelles Kapital langfristig gebunden werden soll, dann müssen sich Unternehmen aktiv um Bewerber und Mitarbeiter bemühen, sei es durch finanzielle Anreize oder gezielte Entwicklung. Die Kernaufgabe der HR-Abteilungen sollte es sein, ein ganzheitliches Talent Management zu implementieren und dadurch den Wert des Unternehmens für Arbeitnehmer (Employer Value Proposition) zu erhöhen.

 

Demografie verschärft die Situation

Das aktive Bemühen deutscher Unternehmen gute Mitarbeiter zu binden, gewinnt insbesondere im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt an Bedeutung. Mit 145.000 Fortzügen musste Deutschland im vergangenen Jahr seit 1954 die höchste registrierte Abwanderung verzeichnen. Verschärft wird dieser « Braindrain » ins Ausland auch durch die demografische Entwicklung. Glaubt man den Prognosen, steht Deutschland bis 2025 ein Rückgang der Altersgruppe von 15 bis 64 Jahren um sieben Prozent bevor. Im Unternehmen der Zukunft wird also der talentierte, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zum Vermögensgegenstand mit „Seltenheitswert“. Unternehmensführung und HR-Abteilung tun gut daran, Talent Management nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, wollen sie den Anschluss an den internationalen Markt nicht verpassen. In absehbarer Zeit wird Talent Management neben Kostenminimierung und Produktivitätssteigerung zu den strategischen Aufgaben eines Unternehmens zählen. Wie aktuelle Studien zeigen, haben viele Vorstände und Geschäftsführer das bereits erkannt und investieren bis zu 50 Prozent ihrer Zeit in die Identifikation, Entwicklung, Förderung und Bindung von Führungskräften.

 

Das Meinungspapier „Die neun besten Vorgehensweisen, um Talent Management effizient umzusetzen“ ist kostenlos zu beziehen bei DDI Deutschland unter info@ddi-deutschland.de

 

DDI Deutschland GmbH

Die Human-Resources-Beratung DDI unterstützt Unternehmen dabei, bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen. DDI ist weltweit mit 75 Büros in 28 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 1000 Personen. DDI Deutschland GmbH wurde 1996 gegründet und entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zum strategischen Standort von Development Dimensions International in Europa. Die deutsche Niederlassung profitiert von der dreißigjährigen Erfahrung der weltweiten Organisation, die in den USA über ein eigenes Forschungszentrum verfügt. Das Center for Applied Behavioral Research (CABER) hat mit seinen revolutionären Erkenntnissen und innovativen Methoden die Entwicklungen im Bereich Human-Resources-Management maßgeblich beeinflusst. Im Mittelpunkt des kompletten Leistungsportfolios stehen die Kompetenzen der Mitarbeiter. DDI verfügt über Expertise in drei Kernfeldern: Die systematische Personalauswahl, die Identifikation zukünftiger Top-Manager und die Entwicklung qualifizierter und hoch motivierter Führungskräfte. Zu den deutschen Kunden zählen u.a. Bristol-Myers Squibb, Cognis, Degussa, Franklin Templeton, Metro Cash & Carry, Novartis, Sanofi-Aventis, Merck, Philips, SAP, Schott. Weitere Informationen: www.ddiworld.com

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